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Online-Updates werden allen Ortes als das Feature schlechthin angepriesen. Kaum jemand achtet dabei auf die Sicherheit seines Computer-Systems, da die sogenannten Online-Updates für den Anwender den Luxus der Bequemlichkeit bieten. Doch Vorsicht, denn viele Online-Updates werden dem Nutzer aufgezwungen. Eine Alternative wie der manuelle Download beispielsweise einer Viren oder Spyware-Definitionsdatei ist zum Teil nicht möglich. Auch Microsoft prüft gern die Berechtigung zu einem Download Warum ist dem so ? Folgen für den Anwender: Vergleicht man die obigen Auflistungen, erkennt auch ein Laie die Verteilung von Nutzen und Risiko. Der Nutzen ist eindeutig auf Seiten der Hersteller, dass Risiko trägt der Anwender. Kurzer Rückblick Dank solcher Update-Packs war es bis dato sehr einfach ein frisch installiertes Windows-System auf den neuesten Stand zu bringen. Es wurden Spekulationen laut, dass die Autoren solcher Update-Packs Manipulationen vornehmen könnten. Auch hatten die Anbieter solcher Patchsammlungen keine Erlaubnis bei Microsoft eingeholt, um Patchsammlungen erstellen zu dürfen, und für den Nutzer frei zugänglich im Internet anzubieten. Kurze Zeit später soll es aufgrund der vorerst verbotenen Update-Packs vermehrt zu Infektionen der Computer-Systeme gekommen sein. Ob dies ein Grund für Microsoft gewesen ist, die Patchsammlungen wieder zuzulassen entzieht sich leider unserer Kenntnis. Deutlich wird hier nur, wie wichtig es den Anbietern von Software ist, dass ihre Produkte regelmäßig nach Hause telefonieren. Nun zum Glück gibt es die Patchsammlungen wieder, wie auch Scripte zum Herunterladen der einzelnen Updates von den Microsoft Servern. Online-Updates würden ihren Reiz für die Industrie verlieren, wenn aufgrund eines solchen Updates das betroffene System unbenutzbar geworden ist, und der Software Anbieter für die Wieder-Instandsetzung aufkommen müsste, denn bisher wird ein solches Risiko auf den Anwender abgewälzt. In Verbindung zu den Erwerbs beziehungsweise Nutzungsrechten eines Software Produktes sollte nach gebessert werden, denn dem Anwender als Lizenznehmer obliegen alle Pflichten und Risiken die mit einer Nutzung eines Software Produktes in Zusammenhang stehen. Die Knebelung an Auto-Updates und der damit verbunden Preisgabe von Informationen zu Betriebssystem und Anwenderinformationen, installierter und genutzter Software sollten dann doch zumindest mit dem Service eines Software Anbieters einhergehen, für die eindeutige Beschädigung durch ein automatisches oder Online-Update aufzukommen. Ob ein Unternehmen dies in Zukunft als Service oder Zusatzversicherung anbieten wird, bleibt aufgrund nicht kalkulierbarer Kosten eher der Wunschtraum der Anwender, die schlechte Erfahrungen mit Auto-und Online-Update gemacht haben. |