Endlich Ruhe

Archiviert in der Kategorie: Wissenwertes
Erstellt von Wilfried am 16. Apr 12 - Keine Kommentare

Seitdem meine Frau und ich uns besser mit Computern auskennen und eine eigene PC-Ecke ins Wohnzimmer integriert haben, sitzen wir fast nur noch vor dem technischen Gerät, was uns irgendwie auch Angst machte. Nicht nur die Haus- und Gartenarbeit kommt zu kurz, sondern auch Nachbarn und Enkel kommen kaum mehr zu Besuch, weil sie sich doch lieber die rustikalen Rentner zurückwünschten, die Kuchen backten, mit einer Tasse Kaffee im Garten saßen und nichts über Wlan und Co wussten.
Aus diesem Grund entschlossen wir uns dazu, einen Städtetrip nach Dresden zu unternehmen, wozu wir uns Hotels in Dresden ausgesucht hatten. Wir wollten uns ausruhen, viel spazieren, uns Sehenswürdigkeiten ansehen und eine Woche lang ohne technische Geräte vollkommen entspannen.

Sehenswürdigkeiten und Dampfschifffahrt
Nachdem wir unsere Unterkunft gefunden hatten, sahen wir uns den Zwinger, die Frauenkirche und die Semperoper an, spazierten durch den romantischen Charme der barocken Innenstadt und ließen uns in kleinen Cafés nieder, um uns bei einer Tasse Kaffee zu erholen. Es war richtig schön, mal nicht hinter den Plissees in der Computerecke des Wohnzimmers zu sitzen, sondern einfach nur die Ruhe und unsere Zweisamkeit zu genießen. Am nächsten Tag gingen wir zu Brühlschen Terrasse, die auch als Balkon Europas bezeichnet wird. Hier gingen wir an Board eines der neun historischen Schaufelraddampfer der Weißen Flotte von Dresden – der ältesten und größten Dampfschifffahrtsflotte der Welt, um die Stadt von der Elbe weiter zu besichtigen. Während der Gleichstrommotor Gas gab, blickten wir nach draußen, tranken Kaffee und aßen Kuchen und genossen den Ausflug. Seitdem wir wieder zurück sind, schalten wir den Computer nur noch abends für maximal zwei Stunden ein und gehen sonst lieber raus in der Natur. Denn übertreiben müssen wir es mit all der Technik ja auch nicht.

Hinterlasse eine Antwort